Alle Beiträge von Kai Lemmke

Mal- und Bastelwettbewerb 2021

Schüler*innen der Schule an der Ems haben im Mai 2021 zusätzlich zu allen Aufgaben, die Corona mit sich gebracht hat, mit den positiven Erlebnissen zur Zeit der Pandemie auseinandergesetzt und diese in kreative Kunstwerke einfließen lassen. Das Team der Schulsozialarbeit ist überwältigt von den Ergebnissen.

Die Gewinner haben je einen Essensgutschein für ein lokales Restaurant erhalten. Danke für die Teilnahme. Ihr habt das wunderbar gemacht. Wir freuen uns auf eine erneute Auflage des Wettbewerbs im neuen Schuljahr. 

Sportfest an der Schule an der Ems

„Endlich wieder Bewegung“

von Günter Benning

Greven. Endlich wieder Sport und Spiel. In der Schule an der Ems fand am Montag ein buntes Sporttreiben statt. Sportfeste an Schulen –nichts besonderes, würde man normalerweise sagen. Aber was ist nach Corona schon normal?„Corona ist doof, ich bin froh, dass man endlich mal wieder mit allen gemeinsam Sport machen kann“, sagt Joel. Der Schüler der Schule an der Ems läuft gestern Morgen etwas schnaufend über den Platz, wo die Bochumer Event-Agentur Trixitt zahlreiche Spielangebote aufgebaut hat.

 

Sportfest auf dem Schulhof der Schule an der Ems. Foto: Günter Benning

Zweimal verschoben

Nachdem es zweimal verschoben worden ist, konnte an der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung endlich wieder ein Sport- und Spielfest veranstaltet werden. Gestern ging es auf dem Schulhof und hinter dem Gebäude rund. Geschicklichkeitsspiele galt es zu bewältigen, ein Menschenkicker war aufgebaut, Bälle mussten in Tonnen platziert werden. Eine Mischung aus Sport und Spaß.

Ab in die Tonne: Der eine bevorzugt den gezielten Wurf, der andere den Trick mit dem Dreifach-Würfen. Einer wird schon ins Ziel kommen. Foto: Günter Benning

Sportlehrer Kai Lemmke hat das Fest mitgeplant: „Die Kinder haben Bock, die brauchen nach der langen Zeit Bewegung.“ 80 Schüler werden an der Alten Lindenstraße unterrichtet. Gerade für die psychische Entwicklung sei Sport wichtig, sagt Pädagoge Lemmke: „Das merkt man ja auch selber, wenn man zuhause sitzt. Es zieht selbst Menschen runter, die sonst gar keine Probleme haben.“ Sportunterricht wie gewohnt war in den letzten Monaten an der Förderschule nicht möglich. Nur kleinere Bewegungsangebote konnten gemacht werden.

Mit Maske keinen Spaß

„Mit Maske hätte Sport auch keinen Spaß gemacht“, sagt Schüler Lucas in einer Spielpause, „das wird zu heiß.“ Das Sportfest am Montag fand er gut: „Es gibt hier viel Auswahl.“

Sportfest auf dem Schulhof der Schule an der Ems. Foto: Günter Benning

Für die Auswahl war Daniel Kraft, Eventleiter des Bochumer Unternehmens Trixitt zuständig. Er hatte mit seinem Team schon früh am Morgen den Parcours aufgebaut. In den letzten Monaten hatte er selbst eine coronabedingte Spielpause. Erst seit zwei Wochen können die Animateure wieder arbeiten. Seine Erfahrung: „Das kommt sehr gut bei den Schülern an, sie sind froh, sich wieder bewegen zu können.“

Vergangenen Herbst musste bereits ein Sportfest wegen Corona abgesagt werden. Im Februar hatte Schulleiter Volker Knapheide dann mit der Nelson-Mandela-Gesamtschule eine Vereinbarung getroffen: „Da hätten wir die große Turnhalle nutzen können.“ Aber auch dieser Termin wurde wieder abgesagt.

Auch gestern trugen die Schüler Maske. Knapheide: „Wir haben aber alle getestet. Alle Negativ.“

Bienen an der Schule an der Ems

 

Vor ungefähr einem Monat sind die ersten Bienenstöcke auf unserem Schulgelände eingezogen. Hierzu ist unsere Schule eine Kooperation mit Herr Linnenbaum eingegangen, der an mehreren Schulen Bienenprojekte leitet.

 

Jede Woche besucht der Imker nun unsere Schule und arbeitet mit verschiedenen Klassen. Im Lauf der Zeit können unsere Schülerinnen und Schüler bei ihm einen Bienen- Führerschein erwerben. Hierfür durchlaufen sie verschiedene theoretische und praktische Lerneinheiten bis hin zur eigenen Honigernte. So lernen wir, was für eine wichtige Rolle Bienen als Bestäuber in unseren Ökosystemen spielen und wie komplex das Leben in einem Bienenstock ist.

Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation und auf unseren ersten eigenen Honig.

Eintauchen in eine andere Welt: Herr Linnenbaum öffnet einen Bienenstock
Theoretisches Wissen über Bienen wird im Klassenzimmer vermittelt
Ein Rahmen aus dem Stock: Waben mit Honig und Bienen

Klasse 5 sprüht Graffiti wie Banksy

Im Rahmen des Kunstunterrichts setzten sich die Schüler*innen der Klasse 5 mit dem Street – Art Künstler Banksy auseinander.

Sie erlernten und erprobten den Umgang mit dem Cuttermesser und erstellten anschließend in Anlehnung an Banksys Schablonengraffiti eigene Schablonen. Danach sprühten sie ihre Motive mit Kreidespray Motive auf den Asphalt des Schulhofs.

Die fröhlichen Farben und verschiedenen Motive luden schon bald andere SchülerInnen ein, um an dieser Stelle zu verweilen. Die Ergebnisse ihres Kunstprojekts hielten die Schüler in einem eigenen Film fest.

Eine Fortsetzung folgt! Schon bald wird der SV – Raum durch eine Zusammenarbeit mit der „Pigmentschmiede“ durch ein Graffiti verschönert.

Jetzt aber erstmal viel Spaß mit den Kurzfilmen:

Gemüsepflanzen vorziehen – Eine Anleitung von Tino

Pflanzen für den Schulgarten

Während der Zeit des zweiten Lockdowns hat der ZeiTraum-Schüler Tino die Gemüsepflanzen für den Schulgarten bei sich zu Hause vorgezogen. Wenn die Schule wieder losgeht und das Wetter warm genug ist, können die Pflanzen in den Schulgarten umgesiedelt werden. Wie genau er sich um die Aussaat gekümmert hat, erklärt euch Tino in seinem kurzen Text:

Gemüsepflanzen vorziehen – eine Anleitung von Tino

Zum Gemüsepflanzen vorziehen benötigten wir ein Mini-Gewächshaus, eine Sprühflasche mit viel Wasser, Anzuchterde, Sand und diverse Samen.

Als erstes befüllt man das Gewächshaus mit etwas Erde hierauf reiht man die Samen auf und dann bedeckt man die Samen mit Sand. Die Samen müssen reichlich gewässert werden. Nun sucht man sich einen sonnigen Platz auf der Fensterbank, wo das Mini-Gewächshaus stehen kann. Danach muss man nur noch warten, bis die Gemüsepflanzen wachsen und sie weiterhin wässern.

Bild 1: So sah es im Mini-Gewächshaus kurz nach der Aussaat aus
Bild 2: Inzwischen wachsen kleine Tomaten-, Zucchini- und Melonen- Pflänzchen bei Tino auf der Fensterbank

Wenn die Jecken ins Netz gehen

2021 eröffnete Herr Knapheide das bunte Treiben, das dieses Jahr online stattfand. Der Stimmung tat die Digitalisierung keinen Abbruch, wie sich auf dem Gruppenscreenshot erkennen lässt.

Neben waschechter Karnevalsmusik und kreativen Kostümen, stieß vor allem die Bütte der Referendarin Jana Lerch auf großes Gelächter, da hier mit tollen Spitzen der aktuelle Wahnsinn im Distanzlernen ins Visier genommen wurde. 

„Der Online Unterricht ja der läuft jut

Die Lehrer sehen ja nich wat ihr nebenher so tut“

Die komplette Büttenrede von Frau Lerch

Nach kurzen technischen Problemen, ging es dann weiter mit der Preisverleihung für das beste Kostüm. Die Schüler*innen und Kolleg*innen konnten per Forms-Umfrage abstimmen. Der erste Platz ging an Tino, der nicht nur sich in einen Taucher, sondern auch gleich sein Zimmer in eine Unterwasserwelt verwandelte. Bravo!

Preisträger Tino für das beste Kostüm 2021

 

„Aber zum Schluss noch eene kleine Witz

Was haben en Lehrer un ne Wolke jemeinsam?

Wenn se sisch verziehen, wird es noch ne schöne Tach!“

Interview: Live und in Farbe wäre alles besser.

Volker Knapheide leitet die Schule an der Ems, Grevens einzige Förderschule

Greven – Die Schüler der Förderschule benötigen eine feste Tagesstruktur und Abläufe, die sie gewöhnt sind.

In der Schule an der Ems geht es nicht nur um die Vermittlung von Stoff. Wie die Einrichtung mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung mit dem Lernen auf Distanz klar kommt, berichtet Schulleiter Volker Knapheide im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Günter Benning .

Das Interview:

Eine Förderschule hat außer dem reinen Lernstoffvermitteln noch eine Reihe anderer Aufgaben. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Knapheide: Wir haben tatsächlich die Problematik, dass der Präsenzunterricht für unsere Arbeit durch nichts zu ersetzen ist. Das muss man deutlich sagen. Alles, was wir aktuell machen und stricken, ist nicht schlecht, aber nicht damit vergleichbar, wenn wir live und in Farbe mit unseren Schülerinnen und Schülern vor Ort arbeiten.

Sind denn alle Zuhause?

Knapheide: Wir haben aktuell vier Schüler in der pädagogischen Betreuung. Alle anderen sind Zuhause und werden von meinen Kolleginnen und Kollegen betreut und begleitet. Aber wir machen keinen digitalen Unterricht von Stunde eins bis sechs. Wir haben Pakete für die Schüler zusammengestellt. Die werden persönlich vorbeigebracht und die Kollegen nehmen wenigstens dreimal in der Woche entweder per Video oder Telefon Kontakt auf. Die Frage ist nicht nur, wie kommt ihr mit den Aufgaben zurecht, sondern wie geht es euch sonst? Wie kann ein guter sozialer Kontakt gehalten werden?

Was brauchen Ihre Schüler?

Knapheide: Wichtig ist die feste Tagesstruktur, die Abläufe, die sie gewohnt sind.

Ein wichtiges Element der Förderschul-Arbeit ist ja gerade das soziale Lernen. Braucht man dazu nicht den direkten Umgang mit den Schülern?

Knapheide: Die Beziehungsarbeit schreiben wir auch jetzt groß. Aber natürlich ist der Video- und Telefonkontakt mit dem persönlichen Kontakt nicht zu vergleichen.

Bis vor Weihnachten hatten Sie in der Schule „nur“ die üblichen Kontakteinschränkungen?

Knapheide: Ja, und das muss man deutlich sagen. Das hat mit unseren Schülern und den Eltern richtig gut geklappt. Die Eltern haben sich sehr gut eingebracht.

Kinder, die in Ihre Schule kommen, haben ja mitunter auch häusliche Probleme. Wie halten die Eltern es in der aktuellen Situation durch?

Knapheide: Eine Unterstützungsmöglichkeit von uns aus ist von Anfang der Pandemie an möglich gewesen durch die Klassenlehrer und Sozialpädagoginnen. Wir sind nahe dran, auch dort, wo es schwierig ist.

Wie lange können Sie sich so einen Ausnahmezustand vorstellen?

Knapheide: Ich kann es leider nicht beeinflussen: 14. Februar, das ist der Termin. Der lange Zeitraum, wo die Schüler aus dem Schulalltag raus sind, der wird schon zum Problem. Wir hoffen, dass sich unsere digitale Situation verbessert. Im Februar erhalten die Lehrer ihre iPads. Und ich hoffe, dass der Glasfaseranschluss, der schon gelegt ist, dann auch mal freigeschaltet wird.

(Text und Bild von Günter Benning -Westfälische Nachrichten- von Montag, 25.01.2021, 11:00 Uhr)

Upcycling und mehr

Schüler der Klassen 5 und 6 konnten im Dezember 2020 im Kunstunterricht und im Rahmen einer AG die ( Wieder-) Verwendung von unterschiedlichen Materialien ausprobieren und den Umgang mit Werkzeugen kennenlernen/ üben. Sie gestalteten Futterschaukeln aus Schnittholz sowie Schlüsselanhänger, Werkzeugbretter, Pflanzenstecker, Stifthalter … aus alten Fahrradschläuchen.

Das hier sind die Ergebnisse:

Klasse 6 lernt Zaubern!

„Vorgänge beschreiben“ mal anders. Im Rahmen des Deutschunterrichts in haben die Schüler der Klasse 6 Zaubertricks mithilfe der Schultablets gelernt und beschrieben. Ein Zauberportfolio und eine Zaubertrickvorführung waren das Ergebnis.

Es wurden…

  • …Bananen in der Schale zerschnitten
  • …Büroklammern aus Briefumschlägen gezaubert
  • …Wasser oder Tücher aus Gläsern gezaubert
  • …Karten- und Gummibandtricks durchgeführt.

Seht selbst:

Adrian, Ben und Finn verzaubern das Publikum

Classroom Drawings in Klasse 7

Die Klasse 7 beschäftigte sich in den ersten Wochen nach den Ferien mit den Werken des amerikanischen Pop-Art-Künstlers Keith Haring. Tanzende Figuren, bellende Hunde und andere kreative Gestalten in bunten Farben schmücken jetzt den Klassenraum.