Alle Beiträge von Kai Lemmke

„Einmaleins“ Spendenaktion

Das „einmaleins“ der kleinen guten Tat Tafel-Spendenaktion an unserer Schule war ein voller Erfolg!

Auch wir, die Schule an der Ems, in Greven, waren Teil der „einmaleins – Deine Spende für die Tafel“ Aktion und konnten eine Vielzahl an Spenden akquirieren.

Ziel dieser Spendenaktion war es, Eltern oder Erziehungsberechtigte, unsere Schülerschaft und das gesamte Schulpersonal zu motivieren, möglichst haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Öl, Zucker oder Konserven zusätzlich einzukaufen und in die Schule mitzubringen, als Spende für die Tafel.

Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Caritasverband Emsdetten-Greven e.V. durchgeführt und wurde durch Christina Tuttmann begleitet.

Neben den vielen mitgebrachten Spenden konnten wir rund 200,00 Euro aus unseren Erträgen des Schulkiosks dafür nutzen, eine große Menge an Lebensmitteln zu kaufen.

An zwei Tagen gingen wir also mit freiwilligen Schülern und Schülerinnen los und kauften die Lebensmittel ein, welche aus unserer Sicht Sinn machten. Dies wurde im Vorfeld mit den Freiwilligen besprochen, sodass auf der Einkaufsliste Mehl, Backpulver, Zucker, Hefe, Nudeln, Soßen, Milchreis, Konserven und vieles mehr vorzufinden waren.

Danke für die Teilnahme und das große Engagement an alle Mitwirkenden und fleißigen Helferinnen und Helfer.

Kauf eins mehr!

Und wieder einmal zeigten unsere Schüler großes Engagement in dieser schweren Zeit. Am Mittwoch, den 15.06.2022 war es so weit. Zwei unserer Schüler bewiesen großen Mut und führten wiederholt die Aktion „Kauf eins mehr“ durch. Diese Aktion ist in Verbindung mit der Tafel und der Young Caritas entstanden und meint ein Projekt, bei dem wir den gesamten Vormittag vor einen Supermarkt stehen und Spenden für die Tafel sammelten. Dabei liegt der Fokus darauf, Menschen anzusprechen und sie dazu zu motivieren „eins mehr“ zu kaufen. Mit großer Begeisterung konnten wir unglaublich viele Menschen dazu bewegen, haltbare Lebensmittel für die Tafel zu spenden. Danke für eure Bereitschaft und der herausragenden Leistung!

 

 

 

#Dashabtihrsupergemacht.

„Wir leben nach dem Motto, leben ohne Qualm“

Adrian, Eric und Maxi haben sich getraut, an einem Rap Wettbewerb teilzunehmen. Das Motto lautete „Wir wollen ein Leben ohne Qualm genießen.“  Gemeinsam mit Frau Wulff aus der Schulsozialarbeit habt ihr es geschafft, einen Song zu schreiben und Diesen glaubhaft rüberzubringen.

 
Und das klingt so:

Euer Mut und die ganze Arbeit haben sich wirklich gelohnt. Ihr habt nämlich von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern den 6. Platz belegt.

Das habt ihr klasse gemacht! Wir sind stolz auf euch!

Eure Klassenlehrerinnen und Schulsozialarbeit

 

Hier ist der Link zu einem Artikel aus der WN.

 

Klassen-Karneval 2022

Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen einen Weg zu finden gemeinsam Karneval zu feiern. Im Klassenrahmen haben sich die einzelnen Klassen ganz unterschiedliche Möglichkeiten überlegt, gemeinsam zu feiern. Am Ende des Schultages ging es bei wunderbarem Wetter auf dem Schulhof weiter. Hier präsentierten die Klassen ihre Kostüme. Bevor es dann zum wohlverdienten Berliner Essen ging, wurden die besten Kostüme mit einem leckeren Dönergutschein prämiert. Zu guter Letzt gab es dann noch die traditionelle Bütte unserer Kollegin und Ketchupflasche Jana Lerch. 

 

POSTKARTEN VERTEILT, SÜßES BEKOMMEN

Greven. Die Schule an der Ems und das St.-Gertruden-Stift trafen sich kürzlich zur Übergabe von Postkarten, die Schüler und Schülerinnen gebastelt hatten. Die Übergabe fand an der unter freiem Himmel mit Abstand und mit Maske statt.

Darstellung: Leben in Greven
Schülersprecher Jean Pascal Rauch (2.v.r.), SV-Lehrer Kai Lemmke (4.v.r.) und Schulleiter Volker Knapheide (3.v.r.) übergaben die Postkarten an Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen des St.-Gertrudenstifts.

Das Projekt wurde von Andre Kappel vom Sozialen Dienst der Einrichtung und dem SV-Lehrer Kai Lemmke organisiert. Kerstin Kieseler-Apitz, Einrichtungsleiterin des St.-Gertrudenstifts, nahm gemeinsam mit Bewohnervertretern der einzelnen Wohnbereiche die „Weihnachtspost“ entgegen. Übergeben wurden sie durch den Schülersprecher Jean Pascal Rauch, dem SV-Lehrer Kai Lemmke und dem Schulleiter Volker Knapheide.

Die Bewohner und Bewohnerinnen freuten sich sichtlich über die individuellen und selbst gestalteten Karten, wie es im Pressetext heißt. Als Dankeschön überreichten die Bewohner und Bewohnerinnen im Gegenzug einen „süßen Sack“ mit allerlei Knabbereien an den Schülersprecher von der Schule an der Ems in Greven.

Das Projekt soll erklärtermaßen fortgesetzt werden.

DRK-Projekt gegen sexualisierte Gewalt macht Station in der Emsschule

Von Günter Benning

 
 

Greven. Über Sexualität zu reden, das ist schwer. Und gerade unter Jugendlichen oft peinlich. „Es gibt ziemlich viele Homophobie hier“, sagt der 14-jährige Marvin an der Schule an der Ems, „das finde ich nicht in Ordnung.“ Für Schulsozialarbeiterin Lisa Brinner gehören sexuelle Vielfalt und Gewalt zu wichtigen Themenschwerpunkten der Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Darum hat die Schulsozialarbeit auch Christoph Schlatjan und Julian Repke vom DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe eingeladen.

Christoph Schlatjan und Julian Repke (l.) führen das Programm „Voll normal“ durch. Foto: Günter Benning

„Vielfalt. Leben“ und „Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“, das sind die Schwerpunkte ihres Unterrichtsblocks, den sie mit einer Förderung des Landschaftsverbandes in vielen Schulen anbieten. In Greven in den Jahrgängen sieben bis zehn. „Im Prinzip geht es darum, dass in Schulen, Sportvereinen, Jugendzentren Aufklärungsarbeit geleistet wird“, sagt Christoph Schlatjan vom DRK. 7,4 Prozent der deutschen Bevölkerung würde sich selber als „queer“ bezeichnen. Damit seien die verschiedenen Geschlechtsausprägungen jenseits von männlich und weiblich gemeint. „Im Prinzip sitzen in jedem Klassenraum ein bis zwei Menschen, die irgendwann im Leben von Diskriminierung in diesem Bereich betroffen sind.“

Das Bewusstsein für Genderfragen habe sich heute geändert, sagt der DRK-Mitarbeiter: „Es ist sehr unterschiedlich. Ob die Menschen negativ reagieren, hängt auch damit zusammen, wie viel Kontakt sie zu diesem Thema hatten.“ Und ob es im persönlichen Umwelt jemanden gibt, der schwul, lesbisch oder transident ist: „Dann gibt es eigentlich eher weniger Vorurteile“, hat er erfahren. Das Thema an sich sei öffentlich präsent. Die Regenbogenflagge habe jeder gesehen. In sozialen Medien wie Twitter oder Instagram gebe es „unheimlich viel Hass und Hetze“. Aber es gebe auch viel Aufklärungsarbeit im Netz. Schlatjan: „Es liegt immer daran, wo man sich aufhält und welche Information man dort bekommt.“ „Als ich Schüler war“, sagt er, „hätte ich nicht sagen können, was hinter den Buchstaben LGBTQIA steckt. Heute seien Schüler besser informiert.

Dass das Programm Erfolg hat, bestätigen auch die Schüler. „Es gibt nicht so viele Leute, die das gut erklären können“, lobt Schüler Marvin, „aber die beiden haben es gut gemacht. Ich glaube, es wendet sich auch zum Besseren.“ Auch Lehrerin Andrea Schweizer findet das Programm „nachhaltig“: „Schule ist für viele ja eigentlich nie gut – aber hier kommt im Hinterkopf was an bei den Schülern.“ Das Lob geben die DRK-Mitarbeiter zurück. Schlatjan war vom Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Lehrern an der Schule an der Ems begeistert: „Wenn an allen Schulen den Kinder soviel Zeit gegeben würde, gäb es im Land wahrscheinlich viel weniger Probleme.

Schule an der Ems zeigt soziales Engagement

Die Schülerinnen und Schüler der Sozialpraktikums- AG demonstrierten zusammen mit den Schulsozialarbeiterinnen Frau Brinner und Frau Wulff vollen Einsatz und Begeisterungsfähigkeit. Sie nahmen an zwei Tagen an der Aktion „Kauf eins mehr“ teil. Die Aktion ist zusammen mit der Tafel und der „Young Caritas“ entstanden und beinhaltet das Sammeln von Spenden für die Tafel. Schwerpunktmäßig waren wir darauf bedacht, Lebensmittel zu sammeln die lange haltbar bleiben und woran auch Kinder sich erfreuen können. An zwei Nachmittag standen wir gemeinsam mit den oben genannten Partnern vor zwei Supermärkten und überzeugten Kunden davon, „eins mehr“ zu kaufen.

Es war schön zu sehen, wie unsere Schülerinnen und Schüler über sich hinauswuchsen und unglaublich viele Spenden sammeln konnten.

Das habt ihr super gemacht! Wir sind stolz auf euch!

Eure Schulsozialarbeit.

Mal- und Bastelwettbewerb 2021

Schüler*innen der Schule an der Ems haben im Mai 2021 zusätzlich zu allen Aufgaben, die Corona mit sich gebracht hat, mit den positiven Erlebnissen zur Zeit der Pandemie auseinandergesetzt und diese in kreative Kunstwerke einfließen lassen. Das Team der Schulsozialarbeit ist überwältigt von den Ergebnissen.

Die Gewinner haben je einen Essensgutschein für ein lokales Restaurant erhalten. Danke für die Teilnahme. Ihr habt das wunderbar gemacht. Wir freuen uns auf eine erneute Auflage des Wettbewerbs im neuen Schuljahr. 

Sportfest an der Schule an der Ems

„Endlich wieder Bewegung“

von Günter Benning

Greven. Endlich wieder Sport und Spiel. In der Schule an der Ems fand am Montag ein buntes Sporttreiben statt. Sportfeste an Schulen –nichts besonderes, würde man normalerweise sagen. Aber was ist nach Corona schon normal? „Corona ist doof, ich bin froh, dass man endlich mal wieder mit allen gemeinsam Sport machen kann“, sagt Joel. Der Schüler der Schule an der Ems läuft gestern Morgen etwas schnaufend über den Platz, wo die Bochumer Event-Agentur Trixitt zahlreiche Spielangebote aufgebaut hat.

 

Sportfest auf dem Schulhof der Schule an der Ems. Foto: Günter Benning

Zweimal verschoben

Nachdem es zweimal verschoben worden ist, konnte an der Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung endlich wieder ein Sport- und Spielfest veranstaltet werden. Gestern ging es auf dem Schulhof und hinter dem Gebäude rund. Geschicklichkeitsspiele galt es zu bewältigen, ein Menschenkicker war aufgebaut, Bälle mussten in Tonnen platziert werden. Eine Mischung aus Sport und Spaß.

Ab in die Tonne: Der eine bevorzugt den gezielten Wurf, der andere den Trick mit dem Dreifach-Würfen. Einer wird schon ins Ziel kommen. Foto: Günter Benning

Sportlehrer Kai Lemmke hat das Fest mitgeplant: „Die Kinder haben Bock, die brauchen nach der langen Zeit Bewegung.“ 80 Schüler werden an der Alten Lindenstraße unterrichtet. Gerade für die psychische Entwicklung sei Sport wichtig, sagt Pädagoge Lemmke: „Das merkt man ja auch selber, wenn man zuhause sitzt. Es zieht selbst Menschen runter, die sonst gar keine Probleme haben.“ Sportunterricht wie gewohnt war in den letzten Monaten an der Förderschule nicht möglich. Nur kleinere Bewegungsangebote konnten gemacht werden.

Mit Maske keinen Spaß

„Mit Maske hätte Sport auch keinen Spaß gemacht“, sagt Schüler Lucas in einer Spielpause, „das wird zu heiß.“ Das Sportfest am Montag fand er gut: „Es gibt hier viel Auswahl.“

Sportfest auf dem Schulhof der Schule an der Ems. Foto: Günter Benning

Für die Auswahl war Daniel Kraft, Eventleiter des Bochumer Unternehmens Trixitt zuständig. Er hatte mit seinem Team schon früh am Morgen den Parcours aufgebaut. In den letzten Monaten hatte er selbst eine coronabedingte Spielpause. Erst seit zwei Wochen können die Animateure wieder arbeiten. Seine Erfahrung: „Das kommt sehr gut bei den Schülern an, sie sind froh, sich wieder bewegen zu können.“

Vergangenen Herbst musste bereits ein Sportfest wegen Corona abgesagt werden. Im Februar hatte Schulleiter Volker Knapheide dann mit der Nelson-Mandela-Gesamtschule eine Vereinbarung getroffen: „Da hätten wir die große Turnhalle nutzen können.“ Aber auch dieser Termin wurde wieder abgesagt.

Auch gestern trugen die Schüler Maske. Knapheide: „Wir haben aber alle getestet. Alle Negativ.“